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Fritz-Bender-Stiftung

Fritz Bender, geboren am 30. Oktober 1907 in Heidelberg, war nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich am Wiederaufbau Münchens und an der Wiederherstellung charakteristischer bayerischer Baudenkmäler beteiligt. So erhielt der Wiederaufbau dringend benötigter Wohnungen durch die von ihm maßgeblich entwickelte rationelle Bauweise (Großflächenverschalung und Herstellung von Fertigmörtel) und durch seine Methode der Aufbereitung von Trümmerschutt in Ziegelsplitt und Sand wesentliche Impulse.

Aufgrund seiner hohen fachlichen Qualifikation holte man ihn auch für Wiederaufbauten von Immobilienobjekten im Rheinland, der Villa Hammer-Schmidt, der Villa Kastanien sowie der Rosenburg in Godesberg. Außerdem baute Fritz Bender die total zerstörte Schlosskirche in Mannheim wieder auf.

Für seine Lebensleistung erhielt Fritz Bender am 25.06.1982 vom damaligen bayerischen Ministerpräsidenten, Franz Josef Strauß, den bayerischen Verdienstorden. Vor seinem Tode errichtete er die nach ihm benannte Stiftung. Seine Stiftung sollte sich folgenden drei Zwecken widmen:

1.   An erster Stelle steht die Förderung der med. Forschung bezüglich Erkrankungen des Immunsystems.

2.   Ferner verleiht die Fritz-Bender-Stiftung auf Anordnung des Stifters alljährlich einen Baupreis zur
      Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet des biologischen Bauens.

3.   Seine persönliche Sorge galt auch seinen Berufsgenossen. Bedürftige Bauhandwerker und ihre Familien
      können bei Erkrankung finanziell unterstützt werden


Die Fritz-Bender-Stiftung fühlt sich dem Geiste des Stifters verpflichtet. Die Errichtung der Stiftung war die letzte gute Tat von Fritz Bender, mit der er - wie zu Lebzeiten - zu Gunsten der Allgemeinheit wirkte.